8. Dezember 2016

8. Dezember 2016

Als menschliche Geschöpfe sind wir mit allem verbunden, was – wie wir – im Universum erschaffen wurde. Jeder von uns hat unsichtbare ätherische Verbindungen mit der gesamten Schöpfung, von den Steinen bis zu den Engelshierarchien. Selbst wenn wir uns dessen nicht bewusst sind, ist unser ganzes Wesen unablässig in Verbindung mit dem gesamten Kosmos und genau dies ist die Grundlage der Magie.

Natürlich tauchen bei dem Wort »Magie« sofort Bilder von Formeln und von eigenartigen und komplizierten Ritualen auf. Aber ich sage euch, dass das Geheimnis der Magie in der Haltung begründet liegt. Wenn ihr immer eine gute Haltung findet, besitzt ihr das magische Wort, dank dessen ihr nicht nur mit den Menschen, Tieren, Pflanzen, Steinen und Gegenständen in Kommunikation tretet, sondern auch mit den Sternen und den unsichtbaren Wesen. Diese Haltung muss jeder für sich selbst finden. Und er wird sie finden, indem er lernt, den Respekt für alles Existierende zu pflegen.

7. Dezember 2016

7. Dezember 2016

Weil sie so viele Dinge sehen und hören, werden die Leute mit der Zeit überdrüssig, übervoll. Sie haben den Eindruck, nichts mehr lernen zu können, sie lassen ihre Aufmerksamkeit abschweifen, ohne je irgendwo innezuhalten und dadurch prägt sich nichts in ihnen ein. Sie sagen sich: »Das weiß ich… dies habe ich gesehen… das und das ebenfalls…« Und so schauen sie ohne zu sehen, sie horchen ohne zu hören. Ja, die Gewohnheit. Aber es gibt nichts Schädlicheres, als sich von der Gewohnheit lenken zu lassen, weil das Gehirn sich aufweicht.

Wir sollten uns im Gegenteil an nichts gewöhnen und alles mit einem neuen Blick betrachten, mit einer neuen Aufmerksamkeit für die Ideen, Menschen und Dinge und sie beobachten und erforschen, als würden wir ihnen zum ersten Mal begegnen. Dann entdecken wir die Verbindungen, die zwischen ihnen bestehen, es geht uns ein Licht auf, und etwas vom Leben des Universums wird uns enthüllt. Strengt euch von Zeit zu Zeit an, zu atmen und zu essen, wie wenn es zum ersten Mal wäre.

6. Dezember 2016

6. Dezember 2016

Jeden Tag essen wir. Aber seid nicht schockiert, wenn ich euch sage, dass auch wir gegessen werden. Ja, wir dienen anderen Wesen, den Engeln, als Nahrung. Sie nehmen unsere guten Gedanken, unsere guten Gefühle und alles, was in uns von Weisheit und Liebe inspiriert ist. Die Engel betrachten uns als Bäume, die Blüten und Früchte produzieren. Wenn sie kommen, um diese zu pflücken, brechen sie keine Äste ab, sondern begießen und pflegen uns, damit wir noch köstlichere Früchte erzeugen. Aber es gibt auch finstere Wesenheiten und Dämonen. Auch sie müssen sich ernähren und sie erlaben sich bei jenen Menschen, deren schlechte Absichten und Gefühle für sie wohlschmeckende Speisen darstellen. Sie nehmen ihnen alle ihre Energien weg und lassen sie erschöpft zurück.

Nichts ist schlimmer, als von den finsteren Geistern verschlungen zu werden und nichts ist wünschenswerter, als den himmlischen Wesen als Nahrung zu dienen. Deshalb sagen uns die Eingeweihten, dass wir uns täglich dem Herrn anbieten sollen, auf dass Er sich von uns ernähre. Durch dieses Bild enthüllen sie uns, dass das geistige Ideal des Menschen darin besteht, vom Herrn aufgenommen zu werden, um in Ihm seine Wohnstätte zu errichten.

5. Dezember 2016

5. Dezember 2016

In einem Augenblick der Entmutigung ist es schon vorgekommen, dass Künstler eines oder mehrere ihrer Meisterwerke zerstörten. Es ist normal, dass man nie absolut befriedigt ist von seinen Werken, aber warum so weit gehen und sie zerstören? Sie fügten nicht nur sich selbst einen Schmerz zu, sondern brachten außerdem die Menschheit um großartige Schätze. Der Grund für ihre Tat war, dass sie sich zu sehr auf sich selbst, auf ihre Schwierigkeiten, Ängste und Qualen konzentrierten. Sie vermochten nicht, aus den Grenzen ihres Ichs herauszutreten, um sich mit allem Guten und Schönen der Menschheit und der Natur zu verbinden. Allein diese Haltung hätte sie schützen können und hätte verhindert, dass sich ihre Unzufriedenheit gegen ihr eigenes Werk richtet.

Ebenso wie die Künstler können auch die Spiritualisten Phasen der Entmutigung durchlaufen, weil sie einen sehr schwierigen Weg gehen und versucht sein können, ihr Engagement zu verleugnen. Aber sie sollen entzückt sein über Gottes Werke, sie sollen entzückt sein über die Diener Gottes. Durch dieses mitreißende Gefühl beheben sie die Niedergeschlagenheit und Entmutigung, welche ihre eigenen Unvollkommenheiten auslösen können.

4. Dezember 2016

4. Dezember 2016

Für eure spirituelle Arbeit müsst ihr lernen, euch des Wassers zu bedienen. Zum Beispiel: Nachdem ihr eure Hände gut gewaschen habt, nehmt ein Glas reines Wasser, vorzugsweise Quellwasser. Nehmt das Glas in die linke Hand und taucht einen oder zwei Finger der rechten Hand in das Glas. Konzentriert euch dabei auf eine Qualität, die ihr euch aneignen möchtet, einen Fortschritt, den ihr realisieren wollt, oder auch einfach um eure Gesundheit zu verbessern.

Gute Heiler konnten den Zustand von Kranken verbessern, indem sie ihnen Wasser zu trinken gaben, welches sie vorher magnetisiert hatten. Trotzdem, ihr sollt euch nicht vorstellen, ihr könntet auf diese Weise gesund werden oder Personen aus eurer Umgebung heilen, das wäre wirklich sehr anmaßend. Ich gebe euch diese Methode nur als Übung, damit ihr lernt, im Wasser eine Unterstützung für eine Arbeit der Gedanken zu sehen. Wenn ihr wollt, trinkt anschließend dieses Wasser oder gebt es euren Pflanzen.

 

3. Dezember 2016

3. Dezember 2016

Zahlreiche Leute tragen so viele negative und lähmende Elemente mit sich herum, dass sie es trotz aller Bemühungen nicht fertig bringen, ein offenes und warmherziges Gesicht zu machen! Alles bleibt starr, sie schaffen es nicht, die Gesichtsmuskeln zu bewegen oder ihre Gesichtszüge zu beleben und wenn sie ein Lächeln versuchen, wird daraus nur eine Grimasse. Das ist der Beweis dafür, dass sie ihr ganzes Leben lang in den unteren Regionen des Willens, des Herzens und des Intellekts stecken geblieben sind, ohne je von einem Element der Seele oder des Geistes besucht worden zu sein.

Es heißt in den Evangelien, dass nur die Kinder ins Reich Gottes kommen. Warum? Weil die Kinder ein offenes Antlitz haben, sie lächeln, sie sind lebendig. Passt deshalb auf euer Gesicht auf. Wenn ihr euch mit verschlossenem Gesichtsausdruck an der Himmelspforte vorstellt, wird man euch sagen »Nein, nein, mit dieser Miene kommen Sie hier nicht herein. Wir nehmen nur offene Gesichter, Kindergesichter.« Aber ja, vor den Pforten dort oben stehen bestimmte Wesen, die euren Gesichtsausdruck prüfen, und wenn ihr einen mürrischen Eindruck macht, sagen sie: »Hopp, raus, kehren Sie zurück, wir wollen Sie hier nicht! Kommen Sie wieder, wenn Sie ein anderes Gesicht haben«. Ihr glaubt mir nicht? Also gut, aber eines Tages werdet ihr es erleben.

2. Dezember 2016

2. Dezember 2016

Wenn ihr in der Natur oder in eurem Zimmer alleine seid, seid ihr in Wirklichkeit niemals alleine, weil Wesenheiten an eurem Leben teilnehmen. Wer für das Gute arbeitet, begegnet überall Lichtwesen, die sich mit ihm freuen und ihm bei seinen Schwierigkeiten helfen, indem sie ihm Auswege und Lösungen für seine Probleme zeigen. Meistens geschieht dies, ohne dass er davon etwas merkt. Wenn er sich jedoch bemüht, sich dieser wohlwollenden Präsenzen bewusst zu werden, kann er viel besser davon profitieren.

Wie zieht ihr diese Wesenheiten zu euch her? Durch eure Liebe. Denkt so oft wie möglich daran, ihnen ein Lächeln, einen Blick, einen Strahl eures Herzens zu schicken, indem ihr zu ihnen sagt: Oh Ihr, die Ihr die Unendlichkeit bevölkert, ich liebe Euch, ich will Euch verstehen, ich will mit Euch in Harmonie sein.« Niemand, der eventuell in eurer Umgebung ist, wird bemerken, dass ihr eine Botschaft in den Raum hinaus gesendet habt, aber diese Wesen merken es wohl, sie empfangen eure Liebe, freuen sich darüber und schicken sie euch hundertfach zurück. Genau das ist der wahre Austausch, die wahre Kommunion.

1. Dezember 2016

1. Dezember 2016

Ihr tragt alle die Wahrheit in euch selbst und wisst es nicht. Die Wahrheit ist eine irgendwo sehr tief in eurem Bewussten verborgene Welt. Ihr wisst nichts darüber, bis zu dem Moment, wo ihr einen Satz lest, ein Wort hört, eine Begegnung habt, durch die der Funke springt. Deswegen ist es für euch so wichtig, euch Wesen zu nähern, die diesen Funken in euch erzeugen. Vor einigen Minuten wart ihr noch unwissend und kurze Zeit später entdeckt ihr, dass ihr in Wirklichkeit wusstet. Wie viele unter euch haben diese Erfahrung schon gemacht! Das beweist, dass die gehörte oder gelesene Wahrheit in euch eine Erinnerung wachruft, die Reminiszenz aus einer fernen Vergangenheit.

Die Wahrheit, die euch von außen gegeben wird, und die Wahrheit, die in euch erwacht, gehören zur gleichen Welt. Es sind zwei Schwesterseelen der gleichen Region und von gleicher Essenz. Sie verschmelzen, vermischen sich, weil sie die gleichen Schwingungen haben. Deswegen sagt ihr: »Oh! Aber das wusste ich ja bereits!«

30. November 2016

30. November 2016

Geistige Arbeit besteht darin, unserem Geist Macht über unsere Materie zu geben. Sobald wir uns entscheiden, diese Arbeit anzugehen, sind wir verpflichtet, zwischen den beiden Polen unseres Wesens – dem Geist und der Materie – zu unterscheiden. Wir beginnen damit, einen gewissen Abstand uns selber gegenüber einzunehmen. Mehr und mehr sehen wir den Unterschied, der besteht, zwischen dem, der arbeitet – dem Geist – und dem Gegenstand – der Materie. Allmählich bemerken wir, dass die Gedanken und Gefühle, dank derer wir diese Arbeit ausüben, nicht nur Instrumente in unserem Dienste sind, sondern wir werden uns auch bewusst, dass unser wahres Ich oberhalb unserer Taten, Gefühle und Gedanken lebt.

Einen Abstand zu sich selber einzunehmen, das bedeutet nicht, dass man sich verlassen soll. Dieses Ich, von dem wir uns entfernen, geben wir nicht auf. Im Gegenteil: Wir halten es fest im Blick. Und nachdem wir uns bis zur göttlichen Welt erhoben haben – dank diesem Instrument, das der Gedanke ist – kehren wir zurück, um es besser auszurichten und seine Materie zu veredeln. Von Neuem entfernen wir uns, von Neuem nähern wir uns, und jedes Mal fügen wir ihm mehr Kraft und mehr Licht hinzu.

 

29. November 2016

29. November 2016

Die Liebe ist eine Energie. Deshalb ist die wichtigste Frage, die ihr euch stellen müsst, wenn ihr jemanden liebt, die Richtung, in welche ihr diese Energie ausstrahlen wollt und was sie an konstruktiven Verwirklichungen oder aber an Schäden und Zerstörungen bewirken soll. Sind es etwa Vulkanausbrüche, die über einige kommen werden und ganze Städte verschütten werden…? Wenn ihr einzig Vergnügen empfinden wollt, so werden bestimmte niedere Wesenheiten die so ausgeströmten Energien auffangen, sich auf eure Kosten ergötzen und dann frisch gestärkt in der Welt Schaden anrichten.

Auch wenn diese Vorstellung euch sehr übertrieben vorkommt, nehmt, was ich hier sage, ernst. Man darf die Sexualenergie nicht für weiß nicht was alles benutzen, denn sie ist eine göttliche Energie, auf großartige Weise lebendig und wirksam. Sie kommt vom Himmel und muss zum Himmel zurückkehren. Diejenigen, die sich dieser Wahrheiten bewusst sind, bitten die spirituellen Wesenheiten, ihnen zu helfen, diese Energie in ihnen zu lenken und sie für das Wohl der Menschheit zu verwenden.
 

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